Newsarchiv

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18.03.2013: 5th CIRP Conference on Industrial Product-Service Systems in Bochum

08.11.2012: 4th CIRP Conference on Industrial Product-Service Systems

28.10.2011: 3. TR 29 Kolloquium - „Maschinenbau 2.0 – Mit integrierten Dienstleistungen zum Erfolg“

26.10.2011: Das RUBEACON-Forschungssymposium – ein Leuchtturm im Hafen des Wissens

26.08.2010: Vortrag auf der CIRP General Assembly in Pisa

18.05.2010: Fortsetzungsantrag SFB/TR-29 von DFG bewilligt

 

Newsarchiv 2013

13.-15.03.2013: Der TR 29 veranstaltet die 5th CIRP Conference on Industrial Product-Service Systems in Bochum

Mehr als 100 Forscher aus Deutschland und der ganzen Welt kamen für drei Tage an der Ruhr-Universität Bochum zusammen, um ihre Ergebnisse vorzustellen, aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren und gemeinsame Visionen zu entwickeln. Dabei drehte sich alles um die Forschungsthemen des SFB/Transregio 29, nämlich um hybride Leistungsbündel (HLB) bzw. „Industrial Product-Service Systems“ (IPS²). Im Fokus stand die Frage, wie die Integration von industriellen Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag leisten kann, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklungen zu ermöglichen. Dieser Themenschwerpunkt spiegelt sich im Untertitel der Konferenz sowie im gleichlautenden Titel des im Springer-Verlag erschienenen Konferenzbandes wider: „Product-Service Integration for Sustainable Solutions“. Die Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft stellten ihre Erkenntnisse, Methoden und Werkzeuge in insgesamt 14 Sessions und 52 Einzelpräsentationen vor. Besondere Highlights waren die Keynote Präsentationen von Dr.-Ing. Karsten Tonn von der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, Dr. Hans-Peter Grothaus von der CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, sowie Andy Shaw vom EPSRC Centre der Cranfield University und Prof. Yoshiki Shimomura von der Tokyo Metropolitan University. (http://www.lps.rub.de/ips2-2013.

 

2013 Ips2 Bochum Group

Eine Novität der fünften Konferenz der noch recht jungen Konferenzreihe war der „IPS² Games Day“, der am 13. Mai und somit vor Beginn des eigentlichen Konferenzprogramms stattfand. Anhand von drei Simulationsspielen lernten die Teilnehmer spielerisch und in sehr heterogenen Teams mit den Herausforderungen in virtuellen HLB-Unternehmen umzugehen. Wer an dem IPS² Games Day aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht teilnehmen konnte oder einfach einen tieferen Einblick in die Kultur, Geschichte und die Unternehmen des Ruhrgebiets erhalten wollte, der konnte an der Exkursion zur Henrichshütte Hattingen oder der Firmenbesichtigung bei ThyssenKrupp Steel in Dortmund teilnehmen. Ein Abendempfang in den wunderschön ausgeleuchteten Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Ruhr-Universität am 13. März sowie das Conference Dinner im Bistro der Mensa am 14. März rundeten das Rahmenprogramm der IPS² Conference 2013 ab. Die 6. IPS² Conference wird vom 1.-2. Mai 2014 in Windsor, Kanada, stattfinden.

2013 Ips2 Bochum Meier

 

Newsarchiv 2012

8.-9.11.2012: 4th CIRP Conference on Industrial Product-Service Systems

In diesem Jahr fand die vierte internationale CIRP Konferenz für hybride Leistungsbündel vom 8. bis 9. November 2012 in Tokio, Japan statt (www.ips2-2012.org). Die Konferenz wurde in den Räumlichkeiten des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST) veranstaltet. Unter den 108 Teilnehmern der Konferenz aus aller Welt waren auch 19 Teilnehmer aus den Projekten des SFB Transregio 29. Weitere elf Teilnehmer kamen ebenfalls aus Deutschland, das damit nach Japan mit 48 Konferenzbesuchern den größten Anteil der Teilnehmer stellt. Weitere Beiträge kamen aus Schweden, Dänemark, Italien, Brasilien, Finnland, Frankreich, Taiwan, Großbritannien, Belgien, Israel, Korea und Nigeria

Am ersten Tag wurden zum Auftakt der Konferenz nach der Einführung von Prof. Yoshiki Shimomura zwei sehr interessante Keynote-Vorträge gehalten. Prof. Hiroyuki Yoshikawa berichtete über "Service Innovation in the Age of Sustainability", bevor Dr. Botaro Hirosaki von der NEC Corporation über "New Dynamism in the Manufacturing Industry: Value-Sharing 'Monozukuri'" referierte. Danach wurden die ersten Beiträge zur Konferenz in drei parallelen Sitzungen vorgestellt. Zum Abschluss des Tages wurde ein aufwendiges Conference Dinner im Hotel InterContinental Tokyo Bay mit spektakulärem Blick auf die Bucht von Tokio serviert. Eine Vorstellung von japanischen Geishas rundete die Abendveranstaltung ab.

2012 Tokio Group
Teilnehmer des SFB/TR 29 auf der 4th CIRP Conference on Industrial Product-Service Systems

Rund 144 Abstracts wurden zur Vorstellung auf der Konferenz eingereicht. An 22 von den insgesamt 86 akzeptierten Beiträgen waren die Forscher des TR 29 beteiligt. Einer der Konferenzbeiträge war auch das vom Teilprojekt C4 erarbeitete Paper "An Ontology of Business Models for Industrial Product-Service Systems" (Professor Mario Rese, Professor Horst Meier, Judith Gesing und Mario Boßlau). Aus allen Beiträgen wurde dieses Paper mit dem "Best Paper Award" prämiert, welcher im Rahmen des Conference Dinners verliehen wurde.

2012 Tokio C4
Verleihung des Best Paper Award (Prof. Mario Rese, Judith Gesing, Mario Boßlau und Prof. Horst Meier, v. l. n. r.)

Der zweite Tag wurde von Professor Horst Meier mit der Keynote "Planning and Development of Industrial Product-Service Systems" eröffnet. Nach der Vorstellung weiterer Konferenzbeiträge wurde die Konferenz am Abend geschlossen.

2012 Tokio Meier
Keynote von Prof. Horst Meier "Planning and Development of Industrial Product-Service Systems"

Die "5th CIRP Conference on Industrial Product-Service Systems: IPS² 2013" findet vom 13. bis 15. März in Bochum an der Ruhr-Universität statt.

 

Newsarchiv 2011

28.10.2011: 3. TR 29 Kolloquium -  „Maschinenbau 2.0 – Mit integrierten Dienstleistungen zum Erfolg“

Am 28. Oktober fand unter dem Motto „Maschinenbau 2.0 – Mit integrierten Dienstleistungen zum Erfolg“ das 3. TR 29 Kolloquium mit 69 Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft statt. Praxiserfahrene Industriereferenten (KUKA Laboratories, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Demag Cranes, CLAAS) berichteten in drei thematischen Schwerpunkt-Blöcken von Ihren Erfahrungen beim Wandel vom traditionellen Maschinenbauer zum serviceorientierten Lösungsanbieter. Es wurde u. a. aufgezeigt, wie Life Cycle Value-Ansätze einen nachhaltigen Kundenutzen und einen Mehrwert für den Anbieter generieren können und wie erfolgreiche Entwicklungs- und Erbringungsprozesse von Hybriden Leistungsbündeln gestaltet werden können. Referenten des TR 29 beleuchteten die jeweiligen Themen anschließend von der wissenschaftlichen Seite und stellten im TR 29 entwickelte Methoden und Werkzeuge vor. Insgesamt stand jedoch weniger die Präsentation der Projektergebnisse im Fokus der Veranstaltung als vielmehr der Dialog zwischen den Wissenschaftlern und Praktikern. In Plenumsdiskussionen und drei Workshops konnte ein reger Ideenaustausch initiiert werden, aus dem bereits erste Ideen für weitere Forschungskooperationen hervorgegangen sind.

Kolloquium Bild1  Kolloquium Bild2  Kolloquium Bild3


26.10.2011: Das RUBEACON-Forschungssymposium – ein Leuchtturm im Hafen des Wissens

Am Mittwoch, den 26. Oktober fand an der Ruhr-Universität Bochum das erste „RUBEACON“­Forschungssymposium der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft statt. Nach Eröffnung der Veranstaltung durch Prof. Dr. Wieseke, der Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum Dr. Ottilie Scholz und den Rektor der Universität Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar Weiler präsentierten über den Dächern der Universität, im Glaskuppelraum des Grönemeyer Instituts,  fünfzehn Nachwuchsforscher Ihre Forschungsergebnisse. Mit dabei waren auch drei Teilprojekte des Projektbereichs C des SFB/Transregio 29. Innerhalb von rasanten 3 Minuten, der Zeit einer Fahrstuhlfahrt, mussten die Präsentierenden in so genannten „Elevator Pitches“ ein Gremium aus hochkarätigen Forschungs- und Praxisexperten von Ihren Ergebnissen überzeugen.

Der Praktikerpreis, über den Wirtschaftsvertreter entschieden, ging an Judith Gesing. Sie untersuchte im Rahmen des Teilprojekts C4 "HLB-Geschäftsmodelle" (Flexible Konfiguration dynamischer Geschäftsmodelle für hybride Leistungsbündel), wann welches Geschäftsmodell für Unternehmen am effizientesten ist. Solmaz Alevifard präsentierte ihre Ergebnisse zum Strategischen Controlling (Teilprojekt C3), welches die Sicherstellung der Effektivität von HLB-Geschäftsbeziehungen (HLB-Kooperationen) anstrebt. Weiterhin hielt Kai Externbrink einen Vortrag zum Thema „Einfluss transformationaler Führung auf dynamische Fähigkeiten von Organisationen“ (Teilprojekt C5). Darüberhinaus präsentierten er und Nicole Sprafke ein Poster zum Thema „Mikrofundierung dynamischer Fähigkeiten – Verhaltenswissenschaftliche Fundierung des strategischen Managements“.

Judith  Solmaz  Kai
Bild links: Judith Gesing (Teilprojekt C4: HLB-Geschäftsmodelle): Geschäftsmodelle in B2B-Beziehungen, Bild Mitte: Solmaz Alevifard (Teilprojekt C3: Controlling): Strategisches Controlling von HLB-Geschäftsbeziehungen, Bild rechts: Kai Externbrink (Teilprojekt C5: Kompetenzen zur Integration von Heterogenität) zusammen mit Nicole Sprafke: Innovationsfähigkeit durch transformationale Führung.

RUBEACON - Presseinformation
DerWesten - Drei Minuten, eine Idee zu erklären. Doktoranden an der RUB

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26.08.2010: Vortrag auf der CIRP General Assembly in Pisa

Professor Meier hat am 26.08.2010 in Pisa auf der jährlich stattfindenden Assembly der Internationalen Akademie für Produktionswissenschaften (CIRP) im Rahmen des Scientific Committee Life Cycle Engineering and Assembly  (STC A) einen Vortrag zum Thema "Industrial Product-Service Systems" gehalten.

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Industrial Product-Service Systems — IPS² 
H. Meier (2), R. Roy (2), G. Seliger (1)   
STC A,  59/2/2010,  P.607 
Keywords: Service, Lifecycle, Industrial Product-Service Systems 

Abstract : In mechanical engineering and plant design, product-related services are usually considered as an add-on to the actual product. Industrial Product-Service Systems deal with dynamic interdependencies of products and services in production. Research areas cover new concepts and methods which enable the machine producers to design the potential services in an optimal way, already during the development of the machine. This paradigm shift from the separated consideration of products and services to a new product understanding consisting of integrated products and services creates innovation potential to increase the sustainable competitiveness of mechanical engineering and plant design. The latter allows business models which do not focus on the machine sales but on the use for the customer e.g. in form of continuously available machines. The business model determines the complexity of delivery processes. Characteristics of Industrial Product-Service Systems allow covering all market demands.  

 

18.05.2010: Fortsetzungsantrag SFB/TR-29 von DFG bewilligt

Vier Anträge hat die Ruhr-Universität Bochum gestellt – alle vier hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt: Über die Verlängerung des bestehenden Transregio 29 und drei neuer Sonderforschungsbereiche (SFB) freuen sich die beteiligten Forscher.

Bild5Ziel des verlängerten SFB Transregio 29 „Engineering hybrider Leistungsbündel“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Horst Meier) ist die Etablierung eines innovativen, nutzenorientierten Produktverständnisses aus Sach- und Dienstleistung. Die Forscher wollen weg von dem Denken „Maschine verkaufen und vergessen“ hin zu Dienstleistungen, die schon bei der Entwicklung der Maschine geplant und über ihre gesamte Lebensdauer mit angeboten werden – sog. Hybriden Leistungsbündel (HLB).

In der ersten Förderphase wurden die Wechselwirkungen von Sach- und Dienstleistungen mit ihren Potenzialen und Grenzen über den Lebenszyklus von der Planung und Entwicklung bis zur Erbringung und Nutzung am Demonstrator-Szenario der Mikroproduktion erforscht. Die Herausforderungen der zweiten Förderphase liegen in der Komplettierung und Integration der Methoden und der durchgängigen Realisierung und Evaluierung der HLB-Werkzeuge, -Instrumente und -Organisationsformen. Dabei gilt es sowohl die Dynamik im HLB-Lebenszyklus durch Flexibilität und Wandlungsfähigkeit als auch die Robustheit von HLBs mit Hilfe neuer Methoden und Werkzeuge sicherzustellen. „Die bisherigen Diskussionen unserer Forschungsergebnisse zeigen ein hohes industrielles Interesse und breites Anwendungspotential des HLB-Engineerings auf“, so Prof. Meier. Um konkrete Möglichkeiten und Vorgehensweisen zur industriellen Umsetzung zu erforschen und die Anwendbarkeit der Methoden und Werkzeuge im realen industriellen Kontext zu evaluieren, sollen in der zweiten Förderphase mindestens zwei Transferprojekte zur Entwicklung und Erbringung hybrider Leistungsbündel initiiert werden.

Weitere Details zur Bewilligung des SFB/TR-29 finden Sie in unserem LPS-Journal 1/2010.