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28.10.2011: 3. TR 29 Kolloquium - „Maschinenbau 2.0 – Mit integrierten Dienstleistungen zum Erfolg“

26.10.2011: Das RUBEACON-Forschungssymposium – ein Leuchtturm im Hafen des Wissens

26.08.2010: Vortrag auf der CIRP General Assembly in Pisa

18. Mai 2010: Fortsetzungsantrag SFB/TR-29 von DFG bewilligt

 

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28.10.2011: 3. TR 29 Kolloquium -  „Maschinenbau 2.0 – Mit integrierten Dienstleistungen zum Erfolg“

Am 28. Oktober fand unter dem Motto „Maschinenbau 2.0 – Mit integrierten Dienstleistungen zum Erfolg“ das 3. TR 29 Kolloquium mit 69 Teilnehmern aus Wirtschaft und Wissenschaft statt. Praxiserfahrene Industriereferenten (KUKA Laboratories, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Demag Cranes, CLAAS) berichteten in drei thematischen Schwerpunkt-Blöcken von Ihren Erfahrungen beim Wandel vom traditionellen Maschinenbauer zum serviceorientierten Lösungsanbieter. Es wurde u. a. aufgezeigt, wie Life Cycle Value-Ansätze einen nachhaltigen Kundenutzen und einen Mehrwert für den Anbieter generieren können und wie erfolgreiche Entwicklungs- und Erbringungsprozesse von Hybriden Leistungsbündeln gestaltet werden können. Referenten des TR 29 beleuchteten die jeweiligen Themen anschließend von der wissenschaftlichen Seite und stellten im TR 29 entwickelte Methoden und Werkzeuge vor. Insgesamt stand jedoch weniger die Präsentation der Projektergebnisse im Fokus der Veranstaltung als vielmehr der Dialog zwischen den Wissenschaftlern und Praktikern. In Plenumsdiskussionen und drei Workshops konnte ein reger Ideenaustausch initiiert werden, aus dem bereits erste Ideen für weitere Forschungskooperationen hervorgegangen sind.

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26.10.2011: Das RUBEACON-Forschungssymposium – ein Leuchtturm im Hafen des Wissens

Am Mittwoch, den 26. Oktober fand an der Ruhr-Universität Bochum das erste „RUBEACON“­Forschungssymposium der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft statt. Nach Eröffnung der Veranstaltung durch Prof. Dr. Wieseke, der Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum Dr. Ottilie Scholz und den Rektor der Universität Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar Weiler präsentierten über den Dächern der Universität, im Glaskuppelraum des Grönemeyer Instituts,  fünfzehn Nachwuchsforscher Ihre Forschungsergebnisse. Mit dabei waren auch drei Teilprojekte des Projektbereichs C des SFB/Transregio 29. Innerhalb von rasanten 3 Minuten, der Zeit einer Fahrstuhlfahrt, mussten die Präsentierenden in so genannten „Elevator Pitches“ ein Gremium aus hochkarätigen Forschungs- und Praxisexperten von Ihren Ergebnissen überzeugen.

Der Praktikerpreis, über den Wirtschaftsvertreter entschieden, ging an Judith Gesing. Sie untersuchte im Rahmen des Teilprojekts C4 "HLB-Geschäftsmodelle" (Flexible Konfiguration dynamischer Geschäftsmodelle für hybride Leistungsbündel), wann welches Geschäftsmodell für Unternehmen am effizientesten ist. Solmaz Alevifard präsentierte ihre Ergebnisse zum Strategischen Controlling (Teilprojekt C3), welches die Sicherstellung der Effektivität von HLB-Geschäftsbeziehungen (HLB-Kooperationen) anstrebt. Weiterhin hielt Kai Externbrink einen Vortrag zum Thema „Einfluss transformationaler Führung auf dynamische Fähigkeiten von Organisationen“ (Teilprojekt C5). Darüberhinaus präsentierten er und Nicole Sprafke ein Poster zum Thema „Mikrofundierung dynamischer Fähigkeiten – Verhaltenswissenschaftliche Fundierung des strategischen Managements“.

Judith  Solmaz  Kai
Bild links: Judith Gesing (Teilprojekt C4: HLB-Geschäftsmodelle): Geschäftsmodelle in B2B-Beziehungen, Bild Mitte: Solmaz Alevifard (Teilprojekt C3: Controlling): Strategisches Controlling von HLB-Geschäftsbeziehungen, Bild rechts: Kai Externbrink (Teilprojekt C5: Kompetenzen zur Integration von Heterogenität) zusammen mit Nicole Sprafke: Innovationsfähigkeit durch transformationale Führung.

RUBEACON - Presseinformation
DerWesten - Drei Minuten, eine Idee zu erklären. Doktoranden an der RUB

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26.08.2010: Vortrag auf der CIRP General Assembly in Pisa

Professor Meier hat am 26.08.2010 in Pisa auf der jährlich stattfindenden Assembly der Internationalen Akademie für Produktionswissenschaften (CIRP) im Rahmen des Scientific Committee Life Cycle Engineering and Assembly  (STC A) einen Vortrag zum Thema "Industrial Product-Service Systems" gehalten.

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Industrial Product-Service Systems — IPS² 
H. Meier (2), R. Roy (2), G. Seliger (1)   
STC A,  59/2/2010,  P.607 
Keywords: Service, Lifecycle, Industrial Product-Service Systems 

Abstract : In mechanical engineering and plant design, product-related services are usually considered as an add-on to the actual product. Industrial Product-Service Systems deal with dynamic interdependencies of products and services in production. Research areas cover new concepts and methods which enable the machine producers to design the potential services in an optimal way, already during the development of the machine. This paradigm shift from the separated consideration of products and services to a new product understanding consisting of integrated products and services creates innovation potential to increase the sustainable competitiveness of mechanical engineering and plant design. The latter allows business models which do not focus on the machine sales but on the use for the customer e.g. in form of continuously available machines. The business model determines the complexity of delivery processes. Characteristics of Industrial Product-Service Systems allow covering all market demands.  

 

18. Mai 2010: Fortsetzungsantrag SFB/TR-29 von DFG bewilligt

Vier Anträge hat die Ruhr-Universität Bochum gestellt – alle vier hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt: Über die Verlängerung des bestehenden Transregio 29 und drei neuer Sonderforschungsbereiche (SFB) freuen sich die beteiligten Forscher.

Bild5Ziel des verlängerten SFB Transregio 29 „Engineering hybrider Leistungsbündel“ (Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Horst Meier) ist die Etablierung eines innovativen, nutzenorientierten Produktverständnisses aus Sach- und Dienstleistung. Die Forscher wollen weg von dem Denken „Maschine verkaufen und vergessen“ hin zu Dienstleistungen, die schon bei der Entwicklung der Maschine geplant und über ihre gesamte Lebensdauer mit angeboten werden – sog. Hybriden Leistungsbündel (HLB).

In der ersten Förderphase wurden die Wechselwirkungen von Sach- und Dienstleistungen mit ihren Potenzialen und Grenzen über den Lebenszyklus von der Planung und Entwicklung bis zur Erbringung und Nutzung am Demonstrator-Szenario der Mikroproduktion erforscht. Die Herausforderungen der zweiten Förderphase liegen in der Komplettierung und Integration der Methoden und der durchgängigen Realisierung und Evaluierung der HLB-Werkzeuge, -Instrumente und -Organisationsformen. Dabei gilt es sowohl die Dynamik im HLB-Lebenszyklus durch Flexibilität und Wandlungsfähigkeit als auch die Robustheit von HLBs mit Hilfe neuer Methoden und Werkzeuge sicherzustellen. „Die bisherigen Diskussionen unserer Forschungsergebnisse zeigen ein hohes industrielles Interesse und breites Anwendungspotential des HLB-Engineerings auf“, so Prof. Meier. Um konkrete Möglichkeiten und Vorgehensweisen zur industriellen Umsetzung zu erforschen und die Anwendbarkeit der Methoden und Werkzeuge im realen industriellen Kontext zu evaluieren, sollen in der zweiten Förderphase mindestens zwei Transferprojekte zur Entwicklung und Erbringung hybrider Leistungsbündel initiiert werden.

Weitere Details zur Bewilligung des SFB/TR-29 finden Sie in unserem LPS-Journal 1/2010.