Projekt

Ausgangssituation

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist als technologie- und exportorientierte Volkswirtschaft besonders betroffen von Produktpiraterie. Durch die zunehmende Globalisierung und den daraus resultierenden aufwändigeren oder zum Teil nicht bestehenden Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung greifen etablierte Schutzmethoden regelmäßig zu kurz. Es besteht daher die Forderung, dass Unternehmen ihre Produkte durch präventive Strategien gezielt vor Produktpiraterie schützen sollen.

Ziel des Projekts

Das Ziel des Verbundprojektes PROTACTIVE liegt darin, Produkte der Investitionsgüterindustrie durch einen präventiven Ansatz – unter einer ganzheitlichen aktiven Betrachtung von Technologie, Organisation und Wissensflussmanagement – kopiersicherer zu gestalten und als Folge daraus den Aufwand für potenzielle Produktpiraten immens zu erhöhen.


Konzept des Projekts

Das Konzept von PROTACTIVE sieht die systematische Kombination aus einem früh implementierten technologischen Schutz, aus kontrollierten inter- und intraorganisationalen Wissens- und Datenflüssen sowie einer Reihe aufbau- und ablauforganisatorischer Maßnahmen zur Minimierung des Risikos von Know-how-Abflüssen jedweder Art vor. Hierbei beschränkt sich der PROTACTIVE-Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die Wertschöpfungskette über die Unternehmensgrenzen hinaus.

Ansatz: Frühzeitiger Produktpiraterieschutz